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Gezielte Bürogestaltung fördert Innovationsfähigkeit
Die körperliche Anwesenheit im Büro reicht allein nicht aus, um die Innovationsfähigkeit von Mitarbeitenden zu steigern. Entscheidend sind vielmehr die Qualität der Arbeitsumgebung, flexible Strukturen und gezielte Räume für kreative Zusammenarbeit.
Die Frage, ob Homeoffice oder Präsenzarbeit die Innovationsfähigkeit von Unternehmen stärker fördert, wird in vielen Branchen diskutiert. Eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO liefert neue Erkenntnisse: Die reine Anwesenheit im Büro ist kein Garant für mehr Kreativität und Innovation. Vielmehr kommt es auf die gezielte Gestaltung der Arbeitsumgebung an.
Laut der Studie beeinflussen Faktoren wie die Qualität der Büroflächen, die Komplexität der Aufgaben und die Art der Zusammenarbeit maßgeblich, ob das Büro zum Ort der Ideenfindung wird. Besonders wichtig sind spezifische Räume, die sich für kreative Prozesse und bereichsübergreifende Treffen eignen. Flexible Arbeitszeiten und -orte, die sich an individuelle Bedürfnisse anpassen, unterstützen dies zusätzlich.
Monotonie wirkt sich negativ auf die Kreativität aus. Abwechslung, Spaß an der Tätigkeit und die Möglichkeit, an neuen, herausfordernden Projekten mitzuwirken, stärken die Innovationsbereitschaft der Mitarbeitenden. Unternehmen, die gezielt Arbeitsumgebungen schaffen, die Kreativität und Zusammenarbeit fördern, können schneller innovative Produkte und Dienstleistungen entwickeln. Zudem können flexible Arbeitsmodelle die Attraktivität als Arbeitgeber steigern und so den Fachkräftemangel mildern.
