News

13.03.2026

Höhere Kosten durch Schäden als durch Vorsorge beim Klimaschutz

Die wirtschaftlichen Folgen des ungebremsten Klimawandels übersteigen laut Bundesregierung deutlich die Ausgaben für wirksamen Klimaschutz. 

Studien zufolge sind die vermiedenen Schäden und volkswirtschaftlichen Vorteile bereits bis 2030 fast dreimal höher als die notwendigen Investitionen. Einer Studie zufolge könnte das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei einem Temperaturanstieg um ein Grad Celsius langfristig um mehr als 20 Prozent sinken.

Die Folgen des Klimawandels werden also nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell spürbar werden. Extremwetterereignisse, steigende Versicherungskosten für Elementarschäden oder Wertverluste von Immobilien in Risikogebieten sind bereits heute reale Szenarien. Eine konsequente Klimaschutzpolitik könnte langfristig dazu beitragen, die Prämien für Hausrat-, Gebäude- und andere Sachversicherungen stabil zu halten und die finanzielle Belastung für Haushalte zu begrenzen. Gleichzeitig unterstreicht die Studie die Bedeutung privater Vorsorge, um sich gegen die bereits absehbaren Risiken des Klimawandels abzusichern.