News

20.03.2026

Regelmäßiges Radfahren kann Fahrkompetenz im Alter stützen

Ältere Menschen, die regelmäßig Fahrrad fahren, können ihre Fahrkompetenz am Steuer länger erhalten. 

Eine sechsjährige Studie des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung (IfADo) hat untersucht, wie sich regelmäßige körperliche Aktivität auf die Fahrkompetenz älterer Autofahrer auswirkt. Die Ergebnisse zeigen, dass regelmäßiges Radfahren nicht mit einem generell besseren Fahrverhalten einhergeht, aber die Verschlechterung des Fahrverhaltens über die Jahre verlangsamen kann. Wer nie oder selten Rad fuhr, zeigte im Mittel eine leichte Zunahme des Risiko-Indexes pro Jahr, während sich dieser Index bei Vielradelnden eher stabilisierte oder leicht verbesserte. Andere Freizeitaktivitäten wie Wandern, Fitness oder Tanzen zeigten keinen vergleichbaren Effekt.

Aktive Mobilität wie regelmäßiges Radfahren könne ein Baustein sein, um die Fahrkompetenz im Alter länger zu erhalten, so die Studien-Autoren. Allerdings ersetze dies keine Verkehrssicherheitstrainings oder eine sichere Infrastruktur für ältere Radfahrende. Zudem weisen sie darauf hin, dass eine häufigere Fahrradnutzung auch mit einem höheren Risiko für Fahrradunfälle einhergeht, die für ältere Menschen ein großes Verletzungsrisiko bergen.

Regelmäßige Bewegung im Alter kann nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Mobilität und Selbstständigkeit fördern. Gleichzeitig sollten ältere Menschen das erhöhte Unfallrisiko beim Radfahren nicht unterschätzen. Hier können passende Versicherungslösungen, wie eine private Unfallversicherung oder eine Absicherung gegen Folgen von Stürzen, sinnvoll sein, um finanzielle Risiken abzufedern. Wir beraten Sie gerne.