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24.04.2026

Digitalisierung steigert Produktivität

Unternehmen, die konsequent in digitale Technologien investieren, sind messbar produktiver als weniger digitalisierte Betriebe. 

Je weiter die Digitalisierung in einem Unternehmen fortgeschritten ist, desto stärker profitiert es von zusätzlichen Investitionen in digitale Technologien. Das zeigt eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim und von KfW Research. Demnach führt eine Erhöhung des digitalen Kapitalstocks um zehn Prozent bei bereits stark digitalisierten Unternehmen zu einer um 0,8 Prozent höheren Produktivität. Bei weniger digitalisierten Betrieben fällt dieser Effekt deutlich geringer aus. Offensichtlich müssen Unternehmen zunächst einen Grundstock an digitalem Kapital und Erfahrung aufbauen, bevor sich die Vorteile der Digitalisierung voll entfalten.

Während die 25 Prozent der Mittelständler mit dem höchsten Digitalisierungsgrad durchschnittlich 156.600 Euro in digitale Technologien investiert haben, beläuft sich der Bestand bei der Hälfte der Unternehmen mit dem geringsten Digitalisierungsgrad auf weniger als 50 Euro. Besonders kleine Unternehmen investieren nur unregelmäßig und in geringem Umfang, sodass ihr digitaler Kapitalstock schnell wieder abschmilzt. Aktuell ist ein Rückgang der Digitalisierungsaktivitäten zu beobachten. Als Gründe gelten die schwierige konjunkturelle Lage und das nachlassende Momentum nach dem Digitalisierungsschub während der Corona-Pandemie.

Unternehmen, die ihre Prozesse nicht modernisieren, riskieren nicht nur Wettbewerbsnachteile, sondern auch höhere Betriebskosten. Für Selbstständige und kleine Unternehmen lohnt es sich, bestehende Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherungen auf digitale Risiken zu prüfen und gegebenenfalls um Cyber-Versicherungen zu ergänzen. Wir beraten Sie dazu gerne.