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Immer mehr Apps auf Smartphones
Eine aktuelle Studie zeigt, dass Nutzer in Deutschland immer mehr Apps installieren – und damit auch das Risiko für Datenpannen oder Missbrauch steigt.
Laut einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom nutzen deutsche Smartphone-Besitzer im Schnitt 46 zusätzliche Apps, vier mehr als noch im Vorjahr. Fast die Hälfte der Befragten hat sogar 50 oder mehr Anwendungen auf ihrem Gerät installiert. Besonders häufig genutzt werden Messenger, Finanz- und Bezahl-Apps sowie E-Mail-Programme. Auch Anwendungen für Gesundheit, Navigation und Online-Shopping gehören für viele zum digitalen Alltag.
Die wachsende Zahl an Apps erhöht nicht nur die Abhängigkeit von digitalen Diensten, sondern auch die Angriffsfläche für Cyberkriminelle. Gerade Finanz- und Gesundheitsdaten sind attraktive Ziele für Betrüger. Verbraucher sollten daher nicht nur auf starke Passwörter und regelmäßige Updates achten, sondern auch prüfen, ob ihre private Haftpflicht- oder Cyberversicherung ausreichend Schutz bei Datenmissbrauch oder finanziellen Schäden durch Schadsoftware bietet. Viele Policen decken mittlerweile auch Schäden ab, die durch den Verlust oder Diebstahl des Smartphones entstehen – etwa durch den Missbrauch von Zahlungs-Apps.
