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20.06.2026

E-Scooter als Mobilitätsbaustein

Eine aktuelle Studie zeigt, dass E-Scooter die Alltagsmobilität nicht isoliert verändern, sondern Verkehrsmittel stärker vernetzen. 

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) analysieren die Rolle von E-Scooterdiensten in der Mobilitätslandschaft. Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass Nutzerinnen und Nutzer von E-Scootern im Alltag häufiger mehrere Verkehrsmittel kombinieren als Personen ohne Scooternutzung. Demnach wird der öffentliche Nahverkehr stärker in die Mobilitätsplanung einbezogen, während die Nutzung des privaten Pkw tendenziell geringer ausfällt. 

Die Ergebnisse widersprechen der Annahme, dass E-Scooter den Umweltverkehr zugunsten einzelner Verkehrsmittel verdrängen. Stattdessen verweisen die Forscher darauf, dass Nutzerinnen und Nutzer E-Scooter als Ergänzung zum ÖPNV sehen und deren Verfügbarkeit zur Aufwertung des öffentlichen Verkehrs beitragen kann. Besonders relevant sei die Nutzung im sogenannten First- oder Last-Mile-Bereich – also dem Weg von oder zum ÖPNV-Halt. In städtischen Randlagen könne der Zugang zu Haltestellen verbessert und damit die Mobilitätsoptionen erweitert werden.

Die Zahl der Verletzungen durch E-Scooter im Straßenverkehr nimmt rasant zu. Wir beraten Sie gerne zu den Themen Privathaftpflicht- und auch Unfallversicherung.