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KI als neues Geschäftsrisiko
Börsennotierte Unternehmen in Deutschland sehen sich 2026 vor allem mit externen Risiken wie Regulierung, Cyberangriffen und geopolitischen Entwicklungen konfrontiert.
Erstmals wird Künstliche Intelligenz als eigenständiges Risiko genannt, während der Klimawandel in der Risikowahrnehmung deutlich an Bedeutung verliert. Das ergibt die aktuelle Auswertung der Geschäftsberichte von deutschen DAX-, MDAX- und SDAX-Unternehmen durch die Universität Hohenheim. Die größten Geschäftsrisiken bleiben regulatorische Belastungen, Cyberangriffe sowie Finanzthemen, die jeweils von 96 Prozent der Unternehmen genannt werden. Geopolitische Entwicklungen und Recht/Compliance-Fragen folgen mit 93 Prozent. Erstmals wird Künstliche Intelligenz von 26 Prozent der Unternehmen als eigenständiges Risiko aufgeführt. Gleichzeitig geht die Nennung des Klimawandels als Risiko um 19 Prozentpunkte auf 56 Prozent zurück.
Künstliche Intelligenz wird als Querschnittsthema identifiziert, das mehrere bestehende Risikokategorien berührt. Die Bandbreite der genannten KI-Risiken reicht von operativen Ausfällen über rechtliche Unsicherheiten bis hin zu Reputationsrisiken durch Fehlinformationen oder Deepfakes. Besonders IT- und finanznahe Branchen nennen KI als Risiko, während andere Sektoren das Thema noch weniger prominent behandeln.
Die zunehmende Bedeutung von Cyberrisiken und KI sollten neben Unternehmen auch Privatpersonen im Blick behalten. Wir beraten Sie gerne zum Bereich der Cyberversicherungen.
